Strassenbahn fährt durch Potsdam

Zehn Sekunden statt zwei Stunden: Makros automatisieren wiederkehrende Arbeiten im Datenmanagement

Nach einem Datenimport aus dem Fahrplanprogramm sind häufig zahlreiche Arbeitsschritte nötig, bevor die Daten für das Betriebsleitsystem bereitstehen. Namen, Nummern, Ansagen, Zieltexte, Flags oder Attribute auf Teilstrecken müssen geprüft und angepasst werden. Viele dieser Aufgaben folgen wiederkehrenden Mustern, deshalb hat ebblo eine Funktion entwickelt, die hier Unterstützung bietet: mit den neuen Makros im Datenmanagementprogramm LIO-Data lassen sich wiederkehrende Arbeiten blitzschnell ausführen.

Wiederkehrende Datenpflege mit einem Klick

Mit allgemeinen, liniennetz-spezifischen und teilstrecken-spezifischen Makros können Verkehrsunternehmen wiederkehrende Datenarbeiten gezielt ausführen. So lassen sich beispielsweise Linienfahrwegnamen automatisch ermitteln, Haltestellenansagen und Zieltexte zuweisen oder Korrekturpunkte und Lichtsignalanlagen auf definierten Teilstrecken setzen. Einzelne oder mehrere Makros werden über einen Workflow gestartet – üblicherweise direkt nach dem Import der Planungsdaten.

Der entscheidende Vorteil: Statt zahlreiche Datensätze einzeln zu bearbeiten, werden Anpassungen schnell und konsistent über alle betroffenen Linien, Linienfahrwege oder Teilstrecken hinweg umgesetzt. Sämtliche Änderungen werden protokolliert und bleiben damit transparent und nachvollziehbar.

Aus Stunden werden Sekunden

Wie groß die Zeitersparnis im Arbeitsalltag sein kann, zeigen die Rückmeldungen unserer ersten Anwenderinnen und Anwender. Diese berichten uns mit großer Begeisterung von ihren Erfahrungen mit den Makros. Das folgende, besonders eindrückliche Beispiel soll dies stellvertretend verdeutlichen.

Michael Schönborn ist bei der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH für die Verkehrsplanung zuständig und freut sich über eine sehr deutliche Zeitersparnis in seiner täglichen Arbeit. Dazu übermittelte er uns die folgende Nachricht:

„Die Makros sind MEGA! Sie ersparen wirklich sehr viel Zeit. Wir haben bei jedem Import je nach Importvolumen 180 bis 200 Aus-, Ein- und Zufahrten. Bei komplexen Fahrplanwechseln kann durchaus die doppelte Anzahl dieser Fahrten neu und unbearbeitet im LIO-Data enthalten sein! Für die Nachpflege all dieser Betriebsfahrten brauchte ich früher mindestens ein bis zwei Stunden, weil ich jeden Fahrweg einzeln öffnen musste, um dessen Attribute (z.B. Zieltexte) zu ergänzen. Heute ist zumindest dieses Thema in zehn Sekunden erledigt! Wirklich!

In diesem neuen Tool steckt erhebliches Einsparpotenzial! Dabei nutze ich bisher nur einen sehr kleinen Teil der vorhandenen Möglichkeiten, die die Makros mit sich bringen. Auch ich musste mich zunächst erst einmal mit der grundsätzlichen Arbeitsweise der Makros vertraut machen. Und als Datenversorger muss man auch Vertrauen zu solchen technischen Hilfen aufbauen und sich auf deren korrekte Arbeit verlassen können.

Ich habe nun bereits einige Wochen Makro-Erfahrung sammeln und Vertrauen zu diesem neuen Tool aufbauen können. Trotzdem gehe ich nach wie vor mit großem Respekt an die Erweiterung des Einsatzgebietes heran. Als nächstes Projekt steht nun die Nachbearbeitung der Teilstrecken (LSA-Nachpflege) per Makro an. Und das wird sicher nicht das letzte Einsatzgebiet der Makros sein.“

Weitere Vorteile der Makros

Die Makros reduzieren nicht nur den manuellen Aufwand, sondern unterstützen zugleich eine konsistente Datenpflege und minimieren Fehler. Einmal erstellte Makros stehen zentral in LIO-Data zur Verfügung und können bei künftigen Datenimporten erneut eingesetzt werden. Auch bei kurzfristigen Änderungen, etwa aufgrund von Baustellen oder Umleitungen, lassen sich betroffene Daten schnell und gezielt aktualisieren.

Makros in LIO-Data führen wiederkehrende Arbeiten im Datenmanagement automatisiert aus. Sie können allgemein, liniennetz-spezifisch oder teilstrecken-spezifisch eingesetzt werden. Dadurch lassen sich Anpassungen über betroffene Linien, Linienfahrwege oder Teilstrecken hinweg schnell und konsistent umsetzen, anstatt zahlreiche Datensätze einzeln zu bearbeiten.

Einzelne oder mehrere Makros werden über einen Workflow gestartet, üblicherweise direkt nach dem Import der Planungsdaten. So können wiederkehrende Nacharbeiten gebündelt ausgeführt werden, bevor die Daten für das Betriebsleitsystem bereitstehen.

Makros können unter anderem Linienfahrwegnamen automatisch ermitteln, Haltestellenansagen und Zieltexte zuweisen sowie Korrekturpunkte und Lichtsignalanlagen auf definierten Teilstrecken setzen. Außerdem lassen sich Namen, Nummern, Flags oder Attribute auf Teilstrecken nach wiederkehrenden Mustern prüfen und anpassen.

Wie groß die Zeitersparnis ist, zeigt das Beispiel der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH: Dort fallen bei jedem Import je nach Importvolumen 180 bis 200 Aus-, Ein- und Zufahrten an. Für die Nachpflege dieser Betriebsfahrten benötigte Michael Schönborn früher mindestens ein bis zwei Stunden. Mit den Makros ist dieses Thema heute laut seiner Rückmeldung in zehn Sekunden erledigt.

Sämtliche Änderungen, die mit Makros umgesetzt werden, werden protokolliert. Dadurch bleiben die automatisierten Anpassungen transparent und nachvollziehbar. Das unterstützt eine konsistente Datenpflege und hilft gleichzeitig dabei, Fehler bei wiederkehrenden manuellen Arbeiten zu minimieren.

Ja. Einmal erstellte Makros stehen zentral in LIO-Data zur Verfügung und können bei künftigen Datenimporten erneut eingesetzt werden. Damit müssen wiederkehrende Anpassungen nicht bei jedem Import neu eingerichtet oder Datensatz für Datensatz manuell durchgeführt werden.

Ja. Auch bei kurzfristigen Änderungen, etwa aufgrund von Baustellen oder Umleitungen, lassen sich betroffene Daten schnell und gezielt aktualisieren. Die Makros unterstützen damit nicht nur die regelmäßige Nachpflege nach einem Datenimport, sondern auch Anpassungen an veränderte betriebliche Situationen.

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