Wir ermöglichen den Einsatz von V2X

Lichtsignalbeeinflussung mit V2X

Die Vehicle-to-Everything-Kommunikation (V2X) revolutioniert die Interaktion zwischen Fahrzeugen untereinander sowie zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur. Ein zentrales Anwendungsgebiet ist die Lichtsignalbeeinflussung.

Die konventionelle Lichtsignalbeeinflussung beschleunigt den ÖPNV und macht ihn damit pünktlicher und attraktiver. Dies erlaubt eine höhere Kilometerleistung pro Fahrzeug und spart Kosten. V2X führt darüber hinaus zu signifikanten Energieeinsparungen und verringert die Störhalte.

ebblo sieht großes Potenzial in der Nutzung von V2X im ÖPNV und strebt die Umsetzung weiterer Projekte an. Die V2X-Fahrzeugeinrichtungen (OBUs) von Drittanbietern werden über eine MQTT-basierte Schnittstelle (PTX) an unseren Bordrechner angebunden, um die hohe Komplexität der V2X-Luftschnittstelle vor der ÖPNV-Welt zu verbergen.

Wir sind überzeugt, dass die Integration von V2X einen bedeutenden Beitrag zur Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit des öffentlichen Verkehrs leisten wird. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern gestalten wir die Zukunft des ÖPNV.

Vorteile der Lichtsignalbeeinflussung mit V2X

  1. Bidirektionale Kommunikation: Herkömmliche Systeme beruhen auf vorversorgten Meldepunktketten. Bei Erreichen eines Meldepunktes sendet das Fahrzeug eine unidirektionale Priorisierungsanforderung zum Ampelsteuerungsrechner. V2X dagegen ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Ampelanlagen. Unter anderem erhalten die Fahrzeuge Informationen über Ampelphasen.
  2. Energieoptimierte Annäherung: Fahrzeuge werden frühzeitig über die nächste Grünphase informiert. Das Fahrpersonal kann die Geschwindigkeit anpassen, um die Kreuzung passend zur Grünphase zu erreichen und ohne Anhalten weiterzufahren.
  3. Zeitoptimiertes Abfahren: Dank der rechtzeitigen Information über den Beginn der nächsten Grünphase kann das Fahrpersonal die Türfreigabe im richtigen Moment deaktivieren. Das Fahrzeug kann später losfahren und die Türen können länger offen bleiben, um Fahrgäste zusteigen zu lassen.
  4. Flexible Fahrwegdisposition: Die V2X-Technologie erlaubt eine flexible Disposition der Fahrwege, da diese nicht mehr statisch im Kreuzungsrechner hinterlegt sind. Dies erhöht die Effizienz und Flexibilität im Betriebsablauf.
Themenbroschüre V2X

PTX: Offener Industriestandard für V2X

Mit der PTX-Spezifikation Version 2.0 steht erstmals eine offene, herstellerneutrale Schnittstelle für die Kommunikation zwischen Bordcomputern und V2X-OBUs im öffentlichen Verkehr zur Verfügung. Sie ermöglicht Verkehrsunternehmen eine zukunftssichere, flexible und kosteneffiziente Integration von V2X-Funktionen wie Lichtsignalbeeinflussung, grüne Wellen und Sicherheitswarnungen. Die PTX-Spezifikation fördert Innovation und Wettbewerb, reduziert den Integrationsaufwand und schafft echte Wahlfreiheit bei der OBU-Auswahl.

Die Spezifikation ist offen zugänglich und kann direkt in Projekten eingesetzt werden. Alle relevanten Dokumente und Schemas finden Sie auf der offiziellen GitHub-Seite:

GitHub – PTX-Interface-Specification/ptx-specification: Interface between C-ITS On-Board Units (OBU) and ITCS On-Board Computers (IBIS) – released specification versions including Protobuf and JSON schemas

Link zu GitHub News-Meldung PTX Industriestandard

Lichtsignalbeeinflussung mit V2X einfach erklärt

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V2X ermöglicht die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur. Im Bereich der Lichtsignalbeeinflussung können Fahrzeuge und Ampelanlagen bidirektional Informationen austauschen. Dadurch erhält der ÖPNV zusätzliche Informationen über Ampelphasen und kann effizienter betrieben werden.

V2X kann die Pünktlichkeit verbessern, Störhalte reduzieren und Energieeinsparungen ermöglichen. Fahrzeuge erhalten frühzeitig Informationen über die nächste Grünphase und können ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Dies trägt zu einem wirtschaftlicheren Betrieb bei.

Durch Informationen über bevorstehende Grünphasen kann die Geschwindigkeit frühzeitig angepasst werden. So lassen sich unnötige Stopps vermeiden und Kreuzungen effizienter passieren. Das reduziert den Energieverbrauch und erhöht den Fahrkomfort.

Ja. V2X-Fahrzeugeinrichtungen von Drittanbietern werden über eine MQTT-basierte PTX-Schnittstelle an den Bordrechner angebunden. Dadurch wird die technische Komplexität der V2X-Kommunikation von den ÖPNV-Systemen abstrahiert.

Die PTX-Spezifikation 2.0 stellt eine offene und herstellerneutrale Schnittstelle zwischen Bordcomputern und V2X-OBUs bereit. Sie unterstützt eine flexible und zukunftssichere Integration von V2X-Anwendungen im öffentlichen Verkehr.

Als Beispiele werden Lichtsignalbeeinflussung, grüne Wellen und Sicherheitswarnungen genannt. Die offene Schnittstelle erleichtert die Umsetzung unterschiedlicher V2X-Anwendungen und reduziert den Integrationsaufwand.

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