Personen vor einem Bus

ebblo Assist: Inklusive Mobilität im Praxistest in München

Wie können blinde, sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Personen den öffentlichen Verkehr selbstbestimmt nutzen? Auch dann, wenn Fahrzeuge künftig autonom unterwegs sind und kein Fahrer mehr als Ansprechperson vor Ort ist? Im Rahmen des MINGA-Projekts in München stellte ebblo Western Europe Ende Oktober die Vorteile unserer digitalen Mobilitätsassistenzlösung ebblo Assist unter Beweis. Rund 25 betroffene Personen testeten die Lösung an zwei Tagen und lieferten uns gleichzeitig wertvolle Rückmeldungen.

ebblo Assist unterstützt Barrierefreiheit und Inklusion

Das Mobilitätsassistenzsystem ebblo Assist unterstützt blinde, sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste dabei, den öffentlichen Verkehr selbstbestimmt zu nutzen. Die gemeinsam mit dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband (sbv) entwickelte Lösung verbindet eine Smartphone-App mit der Fahrzeug-Hardware und einem Backend-System. Fahrgäste können unter anderem Linienansagen und Türfindesignale auslösen sowie Ein- und Ausstiegswünsche übermitteln. Dank offener Schnittstellen lässt sich ebblo Assist auch in Fahrzeug- und Systemumgebungen anderer Hersteller integrieren. Für Betroffene, die kein Smartphone nutzen wollen oder können, steht auch ein Handsender zur Verfügung.

Forschungsprojekt MINGA

Das Forschungsprojekt MINGA beschäftigt sich mit der Zukunft des autonomen Fahrens im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland. Gemeinsam mit 16 Partnern aus Verwaltung, Forschung und Industrie wird untersucht, wie autonome Mobilität sicher und sinnvoll in den öffentlichen Nahverkehr integriert werden kann. Das Projekt läuft bis Mitte 2027 und wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Autonomes und vernetztes Fahren in öffentlichen Verkehren“ vom Bundesministerium für Verkehr mit rund 13 Millionen Euro gefördert.

Im Fokus des Projekts stehen die Erprobung automatisierter und vernetzter Mobilitätslösungen sowie deren Integration in das bestehende Verkehrssystem. Ein wichtiger Bestandteil ist die Frage, wie Digitalisierung zu mehr Barrierefreiheit und Inklusion beitragen kann. In diesem Rahmen durften wir ebblo Assist in einem Proof of Concept (PoC) vorstellen und den Teilnehmenden die Möglichkeit zum intensiven Testen bieten.

Projektpartner und Beteiligte

Wir danken allen am PoC beteiligten Organisationen für die Zusammenarbeit. Dies sind:

Außerdem gilt unser besonderer Dank allen Teilnehmenden, die ebblo Assist getestet und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben.

Praxistest mit Betroffenen

Für den Test installierten wir ebblo Assist in einem Bus der Firma Watzinger. Auf einer vordefinierten Strecke konnten alle Teilnehmenden die Funktionen selbst ausprobieren und ihre bisherigen Erfahrungen aus der ÖPNV-Nutzung einbringen. Innerhalb von zwei Tagen fanden insgesamt sieben Testfahrten statt.

Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch: Welche Unterstützung hilft im Reisealltag? Wie wird die Bedienung erlebt? Wo besteht eventuell noch Verbesserungsbedarf? Die Rückmeldungen der Menschen, die auf barrierefreie Angebote angewiesen sind, stellen für uns wichtige Impulse dar im Hinblick auf eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung unserer Lösung.

Positives Feedback

Mit der Unterstützung des sbv konnten wir ebblo Assist auf der vorgesehenen Strecke erfolgreich demonstrieren. Das sehr positive Feedback der Teilnehmenden unterstreicht laut Christoph Wehrli, Senior Business Development Manager bei ebblo Western Europe, «welches Potenzial digitale Assistenzsysteme bieten, um den öffentlichen Verkehr zugänglicher, selbstständiger und inklusiver zu gestalten.»

Zugleich lieferte der PoC konkrete technische und funktionale Erkenntnisse, die in die weitere Entwicklung und Optimierung der Lösung einfließen werden. Im nächsten Schritt wird eine gemeinsame Auswertung mit dem MVV, mit der Firma Benz + Walter sowie der Technischen Universität München erfolgen.

Lernen Sie ebblo Assist kennen!

Sie möchten erleben, wie ebblo Assist Ihre Fahrgäste unterstützen kann? Interessierte Verkehrsunternehmen können bei uns gerne einen Proof of Concept buchen – auch als kompakten 1-Tages-Termin.

Lernen Sie die Lösung im praktischen Einsatz kennen und gewinnen Sie Ihre eigenen Erkenntnisse für Ihren Betrieb. Melden Sie sich unverbindlich per E-Mail an [email protected]. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und stimmen dann gemeinsam mit Ihnen den passenden Rahmen für Ihren Praxistest ab.

ebblo Assist ist ein Mobilitätsassistenzsystem für blinde, sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Es verbindet eine Smartphone-App mit Fahrzeug-Hardware und einem Backend-System.

Fahrgäste können unter anderem Linienansagen und Türfindesignale auslösen sowie Ein- und Ausstiegswünsche übermitteln. Alternativ zur Smartphone-App steht ein Handsender zur Verfügung.

Die Lösung hilft Fahrgästen dabei, den öffentlichen Verkehr selbstbestimmt zu nutzen, und kann dank offener Schnittstellen in Fahrzeug- und Systemumgebungen anderer Hersteller integriert werden.

Rund 25 betroffene Personen erprobten ebblo Assist in einem Bus auf einer vordefinierten Strecke. Innerhalb von zwei Tagen fanden insgesamt sieben Testfahrten statt.

MINGA untersucht gemeinsam mit 16 Partnern, wie autonome Mobilität sicher und sinnvoll in den öffentlichen Nahverkehr integriert werden kann. Das Projekt läuft bis Mitte 2027.

ebblo Assist wurde gemeinsam mit dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband (sbv) entwickelt.

Interessierte Verkehrsunternehmen können einen Proof of Concept buchen, auch als kompakten 1-Tages-Termin, und sich unverbindlich an [email protected] wenden.

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